Eine Primadonna


 
gilt als die „erste“ Sängerin einer Operngesellschaft. Bei der Rosengärtnerei Gilomen in Malans heisst die erste neue Rose des Frühlings 2009 ebenfalls „Prima Donna“. Lachsfarben mit einem grossen Blütenkopf, dunkelgrünem gesundem Blattwerk, ist sie wahrhaftig eine Schönheit. Der Name passt zu ihr und sie macht ihm mit dem eleganten und schönen Aussehen alle Ehre.

Seit dem 17. Jahrhundert wurde die wichtigste Sängerin eines italienischen Opernensembles als Primadonna bezeichnet. Die Primadonnen wurden im 19. Jahrhundert immer beliebter und verdrängten die Kastraten, die zum Ende des 18. Jahrhunderts nicht mehr an öffentlichen Opernhäusern singen durften. Vorher war ihr Gesang die beliebteste Opernstimme, man nannte sie auch entsprechend: prim uomo.

Primadonnen wurden seitens der Presse und des Publikums oft auch Diven genannt, was auf Italienisch „Göttin“ heisst. Sie galten oft als besonders kapriziös. Heute findet der Begriff im ursprünglichen Sinne nur noch selten Verwendung. Das Adjektiv „primadonnenhaft“ wird jedoch heute noch gerne verwendet.

Eigentlich müsste die wunderschöne Rose „prima rosa“ heissen. Sie ist weder diven- noch primadonnenhaft. Sie ist einfach wunderschön.

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